Feuerwehr hat alle Hände voll zu tun

Nicht nur die vielen Einsätze halten die Ehrenamtlichen in Atem

Bei 26 Einsätzen waren die Frauen und Männer der Abteilungsfeuerwehr Wiesloch seit Ende Mai gefragt. Damit wurde die Einsatzmannschaft in den zurückliegenden drei Wochen mehr als einmal täglich alarmiert. Darüber hinaus standen mehrere Veranstaltungen, Arbeitssitzungen, die Ausbildung der Einsatzmannschaft und die Wettkampfvorbereitung der Jugendfeuerwehr auf dem Plan. Alles ehrenamtlich, versteht sich.

Gerade erst hatte die Feuerwehr den schönen aber sehr arbeitsreichen Mai, mit dem Tag der Helfer und dem Zeltlagerwochenende hinter sich gebracht. Doch wer nun ein Durchatmen erwartete, sah sich nicht bestätigt. Am Monatsende startete eine sehr arbeitsreiche Zeit, die auch drei Wochen nach ihrem Beginn nicht enden zu wollen scheint. Den Auftakt der Serie bildeten eine Notfalltüröffnung und ein PKW-Brand am 26. Mai. Es folgten ein Brandmeldealarm und zwei Umwelteinsätze, als Öl in den Leimbach eingetreten war und schnell beseitigt werden musste. Weitere Brandalarme, Alarmierungen zu technischen Hilfeleistungen, ein weiterer Umwelteinsatz und eine Tierrettung schlossen sich die Tage und Wochen danach an. Fast alles, was das breite Einsatzspektrum der Feuerwehren abbildet, war gefordert. So mussten die Helfer zum Monatswechsel bei einem schweren Verkehrsunfall in Schatthausen tätig werden. Drei der vier Abteilungsfeuerwehren befreiten dort den eingeschlossenen Fahrer aus seinem verunfallten Wagen. Alleine rund um Fronleichnam musste die Feuerwehr ein halbes Dutzend Mal ausrücken, wobei sie einer erkrankten Person mit einem Drehleiter-Transport halfen und kurz nach Mitternacht zu einem vermeintlichen Kellerbrand gerufen wurde. Eher kurios war eine technische Hilfeleistung, die aufgrund eines eingeklemmten Fingers notwendig wurde. Ein spielendes Kind blieb mit seinem Finger in einer ausrangierten Kuchenform stecken und musste aus dieser Zwangslage ganz behutsam befreit werden.
Während der Jubiläumsfeierlichkeiten der Nachbarwehr Walldorf blieben die Funkmeldeempfänger ebenso nicht still. Gemeinsam mit der Feuerwehr Reilingen stellte die Wieslocher Abteilungswehr die Einsatzbereitschaft für die Astorstadt sicher. Während dieser Zeit ereigneten sich Brandmeldealarme im Walldorfer Gewerbegebiet Süd und in St. Leon-Rot, wohin die Walldorfer Wehr regulär mit ihrem Hubrettungsfahrzeug ausrückt. Beide Fälle stellten sich jedoch schnell als Fehlalarme heraus. Weitere Kleinbrände und Brandmeldealarme wechselten sich mit einer Tierrettung ab. Hier musste Jungmardern geholfen werden, die in einen Lichtschacht gefallen waren. Auch im WieTalBad war die Arbeit der Feuerwehr gefragt. Dort kam es am vergangenen Donnerstag zu einem Defekt der Wasseraufbereitung, wodurch sich das Technikgebäude mit Chlordämpfen angereichert hatte. Zum Wochenbeginn riefen die Funkmeldeempfänger zu einem schweren Verkehrsunfall auf die A6. Am Ende eines Rückstaus ereignete sich ein Auffahrunfall, bei dem ein LKW-Fahrer in seinem Führerhaus eingeklemmt wurde. Die Feuerwehr befreite den Mann mit hydraulischem Rettungsgerät, sodass er nach kurzer Zeit in Richtung Klinik transportiert werden konnte. Die letzten Einsätze wurden durch eine Ölspur, einen Scheunenbrand in Mühlhausen und einen Verkehrsunfall in der Meßplatzstraße nötig, bei dem man unter anderem Verletzte versorgte.
„Ich bin froh und dankbar, dass trotz dieser Einsatzbelastung die Ehrenamtlichen immer noch mitten in der Nacht aufstehen“, stellt Abteilungskommandant Jürgen Bodri fest. „Den Arbeitgebern, die ihre Mitarbeiter, die bei der Feuerwehr sind, zu den Einsätzen gehen lassen, danke ich sehr.“

Um während des Einsatzdienstes schnell und zielführend handeln zu können, stand auch während der zurückliegenden Zeit die Ausbildung der Kräfte nicht still. In Halbtageseinheiten übte die Mannschaft Taktik und Technik bei der Brandbekämpfung und kam dabei ordentlich ins Schwitzen. Während des hochsommerlichen Wochenendes vom 6. und 7. Juni wurden die Handgriffe bei Bränden verinnerlicht und eine gemeinsame Übung in der Innenstadt durchgeführt. Dem nicht genug, wartete man der Nachbarwehr Walldorf bei deren Jubiläumsfeierlichkeiten auf und besuchte zahlreiche Feuerwehrfeste in der Umgebung. Der Nachwuchs trainierte derweil dreimal wöchentlich für die höchste Auszeichnung innerhalb der Deutschen Jugendfeuerwehr. Regulären Arbeitssitzungen folgte am vergangenen Wochenende ein gemeinsamer Besuch bei der Interschutz-Messe in Hannover.

Auch Bürgermeister Ludwig Sauer dankt den Frauen und Männern für das große Engagement der letzten Tage. Bei einem Teil dieser Einsätze, insbesondere bei dem schweren LKW-Unfall auf der Autobahn, konnte er sich selbst davon überzeugen, wie professionell die Helfer vorgehen und wie die Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen und Hilfsdiensten klappt. Ebenso beeindruckt ihn, dass viele der jüngeren Helfer zusätzlich als Betreuer in der Jugendfeuerwehr mitwirken und somit ihre Erfahrungen weitergeben und den Kindern und Jugendlichen gute Vorbilder sind. Wie Abteilungskommandant Bodri ist auch er den Arbeitgebern sehr dankbar, die die Helfer für die vielen Einsätze freistellen. Dies sei sicherlich nicht selbstverständlich.

Geschrieben von Marco Friz

Zivilcourage ausgezeichnet

Doris Rennig aus Kraichtal wurde kürzlich im Rathaus geehrt – Ersthelfer kamen abgestürzter Person zur Hilfe

Hintergrund: Am 21. Januar 2015 wurde die Wieslocher Feuerwehr zu einer Personenrettung an den Leimbach in der Innenstadt gerufen (Link). Zwei Ersthelfer kümmerten sich dort bereits um eine verletzte Person – darunter Thomas Hörner, Metzgermeister und Mitglied der Wieslocher Abteilungsfeuerwehr. In der letzten Woche wurde die zweite Helferin, Doris Rennig, in einer kleinen Feierstunde für ihre Zivilcourage geehrt. Thomas Hörner lehnte diese besondere Ehrung für sich zwar dankend ab, wohnte der Ehrungszeremonie im Rathaus aber gerne bei. Hierzu ein Artikel der Rhein-Neckar-Zeitung vom 30. März:

 

„Da gehst du jetzt runter und hilfst“

„Beistehen statt rumstehen“: Doris Rennig wurde für ihr mutiges Einschreiten am Leimbach geehrt

 

Wiesloch (hds) „Wir kommen oft und gerne nach Wiesloch zum Einkaufen“. Und so war Doris Rennig aus Kraichtal bei Bruchsal auch am 21. Januar dieses Jahres mit ihrem Mann unterwegs, als sie im Bereich der Torbrücke beobachten musste, wie ein Mann über die Brüstung stürzte und am Ufer des Leimbachs regungslos liegen blieb. „Für mich war sofort klar, da gehst du jetzt runter und hilfst“, schilderte sie jetzt bei einer kleinen Feierstunde im Rathaus der Weinstadt. Sie wurde im Rahmen der Aktion „Beistehen statt rumstehen“, einer Initiative der Kommunalen Kriminalprävention, an der der Rhein-Neckar-Kreis sowie die Städte Heidelberg und Mannheim beteiligt sind, geehrt. Die Aktion orientiert sich inhaltlich an der bundesweiten Kampagne „Tu Was“.

Obwohl, und dies wurde auch von der Feuerwehr bestätigt, fast 100 Schaulustige den Vorfall beobachtet hatten, war Doris Rennig die Einzige, die sofort die Initiative ergriff. „Es war kalt und der Mann, der dort lag, drohte zu unterkühlen“, berichtete sie. Sie kletterte an den Rand des Bachs, ein nicht ungefährliches Unterfangen, denn sie musste unter einer flachen Unterführung hindurch, um zu dem Verletzten zu gelangen. „Der junge Mann machte auf mich einen verwirrten und hilflosen Eindruck“, blickte sie zurück. Sie versorgte ihn mit einer Decke und wartete noch die Hilfsaktion der Feuerwehr ab,die den Verletzten dann mit einer speziellen Korbtrage bergen und in ein Krankenhaus einliefern konnte. Glücklicherweise erwiesen sich seine Verletzungen als nicht schwer.

Voll des Lobes waren Wieslochs Bürgermeister Ludwig Sauer, der Leiter des Polizeireviers Wiesloch, Uwe Schrötel, sowie der Geschäftsführer des Vereins Kommunale Kriminalprävention, Günther Bubenitschek. „Was Sie geleistet haben, ist keine Selbstverständlichkeit“, so der Tenor. Mit der Aktion „Beistehen statt rumstehen“ soll laut Bubenitschek der Gedanke der Solidarität und des Helfens gefördert werden. Gefordert sei nicht Heldentum. Vielmehr sollten Situationen erkannt und die richtigen Schlussfolgerungen gezogen werden. „Im speziellen Fall von Doris Rennig kam alles zusammen. Sie erkannte die Notlage, versicherte sich, dass die Rettungskräfte alarmiert waren, und begab sich unverzüglich zu dem Verletzten“, lobte der Kriminalhauptkommissar. Überreicht bekam sie Blumen, eine Urkunde und ein Päckchen mit Wiesloch-Talern. „Damit Sie wieder zu uns zum Einkaufen kommen und mit offenen Augen durch die Stadt gehen“, meinte Ludwig Sauer.

Autor: Hans-Dieter Siegfried, Rhein-Neckar-Zeitung

Geschrieben von Marco Friz

Haben Sie bereits Rauchmelder installiert?

Rauchmeldertag am 13.2 | Gesetzliche Installationspflicht in Baden-Württemberg seit dem Jahreswechsel

Jährlich kommen in Deutschland mehrere hundert Menschen bei Bränden ums Leben, mehrere Tausend verletzen sich leicht bis sehr schwer. Mehr als 95 Prozent aller Verletzten oder Getöteten fallen dem giftigen Brandrauch zum Opfer, nicht den Flammen*.

Seit dem Jahreswechsel gilt deshalb in Baden-Württemberg die gesetzliche Rauchwarnmelderpflicht. Um an den Nutzen dieser kleinen Helfer zu erinnern, gibt es seit mehreren Jahren den sogenannten Rauchmeldertag. Dieses Jahr findet er am Freitag, den 13. Februar statt.

Nähere Informationen:

  • Fragen und Antworten zur Rauchwarnmelderpflicht in Baden-Württemberg (Link)
  • Pressemitteilung von rauchmelder-lebensretter.de (Link)
  • Fragen und Antworten für Vermieter, Mieter/Eigentümer (Link)
  • (Installations-)Tipps auf unserer Homepage (Link)

Bildquellen:
Plakatmotiv (rauchmelder-lebensretter.de), Rauchmelder (Feuerwehr Wiesloch), Brand (carinakircher.de)

*Stand 2015/Ministerium für Verkehr und Infrastruktur, Baden-Würrtemberg.

Geschrieben von Marco Friz

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Christbaumverbrennung am 24. Januar

Neuer Anlauf für die wetterbedingt ausgefallene Verbrennung | 19 Uhr auf dem Parkplatz des WieTalBads

Die wetterbedingt ausgefallene Christbaumverbrennung findet am kommenden Samstag statt. Die vier Jugendfeuerwehren der Stadt laden hierzu herzlich ein.

Ort: Parkplatz des WieTalBads, Am Schwimmbad 12
Zeit: 19 Uhr

Geschrieben von Marco Friz

Nikolaus jetzt buchen!

Jugendfeuerwehr bietet Nikolaus-Darsteller für den 6. Dezember an | www.nikolaus-notruf.de

Möchten Sie Ihre Kinder am Nikolaustag überraschen? Die Jugendfeuerwehr Wiesloch bietet hierfür auch in diesem Jahr ihren Nikolausservice an. Gegen eine Spende kommt der Nikolaus am 6. Dezember zu Ihnen nach Hause, lobt und/oder tadelt ihre Kinder. Gemeinsam mit dem Knecht Ruprecht lauscht man Gedichten und/oder Liedern ihres Nachwuchses und verteilt anschließend die bereitgestellten Geschenke. Die eingenommenen Spenden kommen vollständig der  Jugendfeuerwehr Wiesloch zugute.

Aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre empfiehlt die Jugendfeuerwehr dringend eine Buchung per Online-Formular unter www.nikolaus-notruf.de. Zusätzlich ist am 5. und 6. Dezember eine Bestellhotline unter 06222/9295-18 eingerichtet. Am 5. Dezember, zwischen 16 und 19 Uhr, sowie am 6. Dezember, ab 9 Uhr, können Buchungen angenommen werden.

Hinweis: Der Service kann leider nur für Wiesloch, Baiertal, Schatthausen, Frauenweiler, Dielheim, Rauenberg mit Stadtteilen, Mühlhausen mit Ortsteilen, Malsch, Nußloch, Leimen, St. Ilgen, Sandhausen und Walldorf wahrgenommen werden.

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Drogerie und Parfümerie Werner wirbt für uns

Bereits im Jubiläumsjahr hatte die Drogerie und Parfümerie Werner für uns geworben. Damals war der bevorstehende Rettungstag Schwerpunkt in einem der großen Schaufenster des Fachgeschäfts in der Fußgängerzone. Das Angebot der Filialleiterin Heide Schmitt, auch in diesem Jahr für uns zu werben, haben wir gerne angenommen und so schmücken rechtzeitig zur Winzerfestwoche einige Feuerwehr- und Jugendfeuerwehrexponate das Schaufenster in der Blumenstraße. Unter anderem ist dort auch unsere Festschrift zu sehen, die wir weiterhin zum Verkauf anbieten. Wir danken Frau Schmitt und ihrem Team für die Unterstützung unserer Arbeit.

Geschrieben von Ludwig Sauer

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Cold Water Challenge

„Der DFV begrüßt Aktionen wie die Cold Water Challenge, durch die Kameradschaft, Miteinander und generationenübergreifender Zusammenhalt in der Feuerwehr über Soziale Medien auch an Menschen transportiert werden, die sich bislang noch nicht mit der Feuerwehr befasst haben.“

So schreibt der Deutsche Feuerwehrverband über einen Trend der sich seit einigen Wochen durch die sozialen Netzwerke zieht. Nominiert durch eine andere Feuerwehr „müssen“ die Feuerwehrleute im wahrsten Sinne des Wortes ins kalte Wasser springen. Gefragt ist dabei Kreatvität, Teamgeist sowie Spontanität, bleiben nur 48 Stunden, um die Herausforderung mittels Videobeweis zu meistern.

Die Feuerwehr Wiesloch hat ihren Beitrag geleistet und nominiert ihrerseits die Partnerfeuerwehr Riesa-Weida, sowie die Feuerwehren Baiertal und Schatthausen. Und dies nicht als Gemeinheit, sondern als Ausdruck von Verbundenheit und Respekt.

 

Geschrieben von Sebastian Hodapp

Notruf 112: Eine Nummer für Hilfe in ganz Europa

Präsidenten von DFV und BBK informieren zum Tag des Notrufs am 11.2.



Berlin – 500 Millionen Menschen, ein Notruf: Über die kostenfreie Telefonnummer 112 erhalten Hilfesuchende in allen Ländern der Europäischen Union Schutz und Hilfe von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten. Doch nur etwa jedem vierten Europäer ist auch bewusst, dass diese lebensrettende Notrufnummer in allen EU-Staaten funktioniert. 



„Wir wollen die Menschen darüber informieren, dass der Notruf 112 nicht nur in Deutschland, sondern europaweit für schnelle, zuverlässige Hilfe steht“, erklären Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), und Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), zum Europäischen Tag des Notrufs am 11. Februar 2014.



In einer aktuellen Eurobarometer-Umfrage gaben nur 17 Prozent der Deutschen bei der Frage nach einer europaweiten Notrufnummer die 112 an. Der Anteil der Bevölkerung in Deutschland, die die 112 als Notruf in allen EU-Staaten identifizieren kann, ist im Vergleich zu 2008 lediglich um fünf Prozentpunkte gestiegen. 



Um den Bekanntheitsgrad der lebensrettenden Telefonnummer zu steigern, findet am Dienstag, 11. Februar 2014, zum sechsten Mal der Europäische Tag des Notrufs statt. „DFV und BBK arbeiten Hand in Hand, um die Bevölkerung zu informieren und Beispiele guter Praxis aus der Arbeit vor Ort weiter zu verbreiten“, erläutern Kröger und Unger. 



Der Deutsche Feuerwehrverband stellt auf seiner Facebook-Seite www.facebook.de/112willkommen Hintergrundinformationen für Bevölkerung und Feuerwehren zur Verfügung. Zudem organisiert der DFV gemeinsam mit dem Internet-Radio 112 am 11. Februar eine Sondersendung, in der Experten und Akteure vor Ort zu Wort kommen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gibt auf seiner Webseite www.bbk.bund.de Tipps rund um Gefahrenfall und Notruf – etwa im umfangreichen „Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen“.

Geschrieben von Deutscher Feuerwehrverband

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Kritische Engstellen wurden gemeinsam angefahren

Feuerwehr und Gemeindevollzugsdienst nahmen Fahrbahnverengungen ins Visier

Wenn es im Ernstfall schnell gehen muss, werden Fahrbahnverengungen durch Falschparker zum großen Problem für Feuerwehr und Rettungsdienst. Nicht selten stehen die Fahrer von großen Löschfahrzeugen dann vor dem Problem, umständlich rangieren zu müssen, um Engstellen überhaupt passieren zu können. Auch anderen Hilfsorganisationen ergeht es ähnlich. Für das (Über)-Leben von Verletzten oder Eingeschlossenen bedeutet dies, dass wertvolle Sekunden verloren gehen können.

Am vergangenen Mittwoch fuhren Feuerwehr und Gemeindevollzugsdienst deshalb in einer gemeinsamen Aktion solche Problemstellen im Stadtgebiet an. An manchen dieser Stellen kam es in der Vergangenheit schon tatsächlich zu ärgerlichen Verzögerungen.

Fazit der aktuellen Überprüfung: Es war zwar etwas besser als in der Vergangenheit, dennoch war das Durchkommen an manchen Stellen sehr schwierig.

In diesem Zusammenhang weist die Straßenverkehrsbehörde darauf hin, dass nach § 12 der Straßenverkehrsordnung 

  • das Halten an engen und unübersichtlichen Straßenstellen nicht zulässig ist, eine Durchfahrtsbreite von 3,05 m muss gewährleistet sein
  • ein Abstand von 5 m vor und hinter Kreuzungen und Einmündungen einzuhalten ist 
  • das Halten vor und in Feuerwehreinfahrten nicht zulässig ist
  • das Halten 5 m vor und hinter Fußgängerüberwegen nicht zulässig ist
  • das Parken vor Grundstückszufahrten und gegenüber schmalen Fahrbahnen (Fahrbahnbreite von bis zu 3 m) nicht zulässig ist
  • das Halten an unübersichtlichen Stellen z. B. an Gefällstrecken, hinter Straßenkuppen, bei Fahrbahnverschwenkungen, engen Kurven und Baustellen nicht zulässig ist.

Das Halten und Parken vor und in einer Feuerwehreinfahrt ist bußgeldbewährt und kann mit bis zu einem Punkt geahndet werden. Das gilt ebenso, wenn an engen und unübersichtlichen Stellen oder an schmalen Kurven geparkt oder gehalten wird und das Rettungsfahrzeug dadurch behindert wird.

Geschrieben von Marco Friz

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Christbaumsammlung am 11. Januar

Ab 08:30 Uhr wird in Wiesloch und den Stadtteilen gesammelt

Am Samstag, 11. Januar 2014, werden durch die Jugendfeuerwehren in Wiesloch und den Stadtteilen Baiertal, Frauenweiler und Schatthausen Weihnachtsbäume eingesammelt.

Ab 08:30 Uhr machen sich die Jugendlichen samt Betreuern auf den Weg durch die Straßen der Weinstadt und werden ab diesem Zeitpunkt an den Haustüren der Bürgerinnen und Bürgern klingeln.

Die Verantwortlichen der Jugendfeuerwehren bitten darum, bereits vor Beginn der Sammlung die Bäume gut sichtbar an den Straßenrand zu stellen. Bei Mehrfamilienhäusern oder großen Grundstücken empfiehlt es sich, die Bäume an einem zentralen Platz zu sammeln. Sämtlicher Baumschmuck, wie beispielsweise Lametta und Christbaumkugeln, sollten zu diesem Zeitpunkt entfernt sein. Auch Spenden sollten nicht unmittelbar an den Bäumen befestigt werden: Gelegenheit macht Diebe und die Spende kommt somit eventuell nicht dem gewünschten Zweck zu. Zu erkennen sind sie die „richtigen Spendenempfänger“ an der bekannten Jugendfeuerwehruniform. In Wiesloch, Baiertal und Frauenweiler sind die Jugendlichen überdies mit einer verplombten Spendendose ausgestattet.

Die Weihnachtsbäume werden der Nahwärmeversorgung des Schulzentrums zugeführt. Ein kleiner Teil wird auf dem Parkplatz des WieTalBads verbrannt. Gegen 19:30 Uhr wird dort das Feuer entzündet.

Wichtiger Hinweis: Nach dem 11. Januar an die Straße gestellte Christbäume können nicht nachträglich abgeholt werden und müssen durch die Eigentümer selbstständig entsorgt werden.

Geschrieben von Marco Friz