Teilnahme am Festumzug der Feuerwehr Mauer
Geschrieben von Jan Braun
Geschrieben von Jan Braun
Tag | Uhrzeit | Ort |
Zeitrahmen | ||
Samstag, 1.6.2019 | Ab 14:00 Uhr | Baiertaler Straße 2, Wiesloch |
Sonntag, 2.6.2019 |
Ab 10:00 Uhr | Ende 18:00 Uhr |
Baiertaler Straße 2, Wiesloch |
Vorführungen | ||
Samstag | 16:30 Uhr | Parkplatz Ost |
Sonntag |
12:30 Uhr | 16:00 Uhr |
Parkplatz Ost & Höhe SPHV, gegenüber dem Feuerwerhhaus |
Vorträge | ||
Samstag | 17:30 Uhr (Fw) | Infostand der Feuerwehr |
Sonntag | 13:15 Uhr (DRK) | |
14:30 Uhr (MHD) | ||
15:30 Uhr (Fw) | ||
Geführte Fahrzeugbesichtigungen |
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Samstag |
16:00 Uhr |
Infostand der Feuerwehr |
Sonntag |
12:00 Uhr | 15:00 Uhr |
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Spielerallye für Kinder | ||
Samstag | Ab 14 Uhr | Entlang der Festmeile bei der Feuerwehr und den Maltesern |
Sonntag | Ganztägig |
Entlang der Festmeile bei allen Hilfsorganisationen |
Musikalische Umrahmung | ||
Samstag | 20 Uhr |
Band Annimels Feuerwehrhaus |
Geschrieben von Marco Friz
Zu einer gemeinsamen Baumpflanzung kamen kürzlich die Verantwortlichen der Wieslocher Hilfsorganisationen mit der Stadtverwaltung zusammen. Grund ist das bevorstehende Jubiläum des Tags der Helfer am 1. und 2. Juni, der dieses Jahr seinen 40. „Geburtstag“ feiert.
Am Eingang zum Stadtwingert steht seit wenigen Wochen eine junge Flatterulme, Baum des Jahres 2019, die künftig an die Entstehung des Tags der Helfer im Jahr 1979 erinnert. Wie Bürgermeister Ludwig Sauer in einer kurzen Ansprache verdeutlichte, soll der Baum vor allen Dingen eine Würdigung für die Arbeit der Ehrenamtlichen von Deutschem Roten Kreuz, Feuerwehr, Maltesern und Technischem Hilfswerk sein. „Ganz besonders sichtbar wird ihr Engagement am Tag der Helfer, welcher in Wiesloch eine nicht mehr wegzudenkende Veranstaltung geworden ist. Ich möchte den Initiatoren meinen herzlichen Dank aussprechen, auch denjenigen, die heute nicht mehr dabei sein können, sowie den amtierenden Verantwortlichen“, so Sauer. Besonders dankte der Bürgermeister dem Ideengeber der Pflanzung Rainer Kircher. Wie der Ehrenkommandant der Feuerwehr Wiesloch betonte, „soll der Baum daran erinnern, dass aus etwas Jungem und Verletzlichem etwas Nachhaltiges und Stolzes erwachsen kann. Gemeinsam mit euch Gründern haben wir im Jahr 1979 den Grundstein für eine erfolgreiche und enge Zusammenarbeit gelegt, darauf können wir bis heute stolz sein“, fasste Rainer Kircher zusammen.
Neben den amtierenden Führungsgespannen der Gründungsorganisationen kamen zur Veranstaltung zahlreiche bei der Gründung involvierte Personen. Darunter Gerhard Herrmann, Ehrenvorsitzender des DRK-Ortsvereins Wiesloch, Gerolf Sauer und Rainer Kircher, Ehrenkommandanten der Feuerwehr Wiesloch, sowie Rolf Krämer und Karlheinz Schweinfurth. Für die Verwaltung waren Bürgermeister Ludwig Sauer und der zuständige Fachgruppenleiter Jürgen Morlock anwesend.
Geschrieben von Marco Friz
Große Freude herrscht stets im Rathaus bei den Verantwortlichen für die Wieslocher Städtepartnerschaften, wenn, wie dieser Tage geschehen, eine Delegation aus einer Partnerstadt der Weinstadt zu Gast ist. Jüngst konnte man Besuch aus der portugiesischen Partnerstadt Amarante empfangen. Da dieser ganz im Zeichen der Feuerwehr stand, war das umfassende Programm am Wochenende speziell darauf zugeschnitten.
Der Abordnung gehörten von Seiten der Stadt Amarante Stadtrat Dr. Andriano Santos als Vertreter des Stadtpräsidenten sowie der für Zivil- und Katastrophenschutz zuständige Mitarbeiter der Stadt Hélder Ferreira an. Die Feuerwehrdelegationen wurden von den Kommandanten Rui Ribeiro aus Amarante sowie António Ferreira aus Vila Meã geleitet. Während die erste Begrüßung durch die Wieslocher Feuerwehr bereits auf dem Frankfurter Flughafen erfolgte, ließen Oberbürgermeister Dirk Elkemann und Bürgermeister Ludwig Sauer es sich nicht nehmen, die Gäste persönlich in der Feuerwache in Wiesloch willkommen zu heißen. Beim Rundgang durch die Feuerwache erläuterte Stadtbrandmeister Peter Hecker Aufgaben, Aufbau und Alarmierung der Feuerwehr in Wiesloch und seinen Stadtteilen. Dem stv. Abteilungskommandanten Marco Friz oblag es, die Ausstattung und Ausrüstung der Feuerwehr anschaulich darzustellen. Mit Hilfe der Übersetzung durch Paula Ramos, Peter Christiansen und Antonio Pereira gelang es rasch, in einen Dialog über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in beiden Systemen einzusteigen.
So sind die beiden Feuerwehren Amarante und Vila Meã für den gesamten Kreis bzw. die Region Amarante mit ca. 53.000 Einwohnern zuständig. Auch aufgrund der Tatsache, dass die „Bombeiros voluntários“ – wie die Freiwillige Feuerwehr auf Portugiesisch heißt – den gesamten Kranken- und Rettungsdienst mit übernehmen, verfügen sie über viele hauptamtliche Kräfte. Ein großer Schwerpunkt liegt in Portugal bei der Waldbrandbekämpfung. So werden sehr wendige und geländegängige Fahrzeuge mit größeren Wasservorräten vorgehalten. Die Feuerwehr Amarante besitzt zusätzlich noch einen großen Sattelschlepper mit Tankauflieger, mit dem 32.000 Liter Löschwasser an Einsatzstellen geschafft werden können. Auch die persönliche Schutzausrüstung der Portugiesen trägt mehrstündigen Einsätzen im unwegsamen Gelände Rechnung. Sehr erfreulich ist, dass sich auch in Portugal viele Jugendliche der Freiwilligen Feuerwehr als Kadetten anschließen. Da eine Gruppe der Wieslocher Jugendfeuerwehr mit ihrem Löschfahrzeug gerade zu einer Übung ausrückte, bestand auch hier Gelegenheit zu einem Austausch.
Nach einem leckeren Abendessen im Feuerwehrhaus, das Birgit und Michael Bader wie immer gekonnt vorbereitet hatten, saß man gemütlich zusammen, wobei immer wieder interessante Details für Erstaunen sorgten. So gibt es in Portugal einen Wettbewerb unter den Feuerwehren, bei dem diejenige örtliche Gliederung, die den meisten Elektroschrott sammelt, einen Rettungswagen als Preis bekommt. Ganz verständlich, dass man in Amarante besonders stolz ist, auf diesem Weg schon einmal ein Fahrzeug erhalten zu haben.
Am Samstagmorgen machten sich Gäste und Gastgeber gemeinsam mit den Löschfahrzeugen, Baujahr 1963 und 1988, auf den Weg nach Lambrecht in die Pfalz. Die dortige Freiwillige Feuerwehr veranstaltete aus Anlass ihres 150-jährigen Bestehens ein Feuerwehr-Oldtimertreffen. Der Einladung waren viele Feuerwehren aus Baden-Württemberg, Hessen und der Pfalz gefolgt, sodass sich die Portugiesischen Gäste ein schönes Bild über historische Feuerwehrfahrzeuge in Deutschland machen konnten. Interessant war aber auch eine spontan organisierte Besichtigung des aktuellen Fuhrparks der Feuerwehr Lambrecht. Für ein „Aha-Erlebnis“ sorgte dabei ein Unimog-Waldbrandlöschfahrzeug: Die Feuerwehr im Pfälzer Wald trägt damit bereits den zunehmenden Waldbrandgefahren Rechnung. Obwohl das Wetter an diesem Tag sich nicht von seiner besten Seite zeigte, war die Ausfahrt mit den historischen Feuerwehrfahrzeugen durch die pittoreske Landschaft um Neustadt sicher ein besonderes Erlebnis. Dazu trug auch der Besuch des Doms zu Speyer auf der Rückfahrt nach Wiesloch bei.
Am Sonntagvormittag stand eine Stadtführung durch Wiesloch auf dem Programm. Stadtrat Klaus Rothenhöfer, der bekanntlich auch dem Freundeskreis der Wieslocher Städtepartnerschaften vorsteht, verstand es wie immer ausgezeichnet, Interesse für die Wieslocher Historie zu wecken. Sowohl schöne Momente der Stadtgeschichte, als auch unrühmliche wurden von ihm prägnant und nachvollziehbar gewürdigt. Immer mal wieder ging er auf Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Partnerstädten ein und hob in diesem Zusammenhang ebenso die vielen Kunstwerke im öffentlichen Raum hervor, denn auch Amarante ist eine sehr kunstsinnige Stadt. Dem versierten Kenner gelang es, selbst den Wieslocher Teilnehmern noch viele interessante Dinge, die diese so noch nicht kannten, anschaulich zu erklären.
Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen der Stadt Heidelberg: Zunächst begab sich die Gruppe auf den Heidelberger Hausberg, den Königstuhl, wo die fantastische Aussicht genossen werden konnte. Ebenso beeindruckend war der Besuch im Heidelberger Schoss. Dann wurde das Programm mit der Besichtigung der Heidelberger Feuerwache wieder fachlich, aber nicht minder interessant und kurzweilig. Joachim Buchholz, hauptberuflich bei der Heidelberger Feuerwehr, ehrenamtlich bei den Freiwilligen der Weinstadt, nahm sich viel Zeit für die Gäste und zeigte ihnen kompetent seinen modernen Arbeitsplatz. Besonders die technischen Werkstätten für Atemschutz und Schlauchpflege stießen auf großes Interesse. Sehr Interessant auch das Taucherfahrzeug mit dem entsprechenden Equipment sowie die Trainingsstrecke für Atemschutzgeräteträger, auf der die Wehrleute unter möglichst realistischen Bedingungen für die schwierigen Einsätze vorbereitet werden.
Den Blick über den „Feuerwehr-Tellerrand“ ermöglichte ein Besuch beim THW-Ortsverband Wiesloch-Walldorf am Montagvormittag. Der gemeinsame Ortsverband hat seine Unterkunft im Gewerbegebiet von Frauenweiler gegenüber der dortigen Feuerwehrabteilung. Tobias Block, seines Zeichens Ortsbeauftragter des THW, und Zugtruppführer Lukas Hudelmayer beschrieben prägnant die Aufgaben der Bundesanstalt THW, die direkt dem Bundesminister des Innern untersteht und die sehr vereinfacht gesagt für die schwere technische Hilfeleistung auch im Ausland zur Verfügung steht. Mit der Feuerwehr wird sehr eng zusammengearbeitet, so wird beispielsweise die THW-Führung bei einer größeren Alarmstufe für die Feuerwehr Wiesloch gleich mitalarmiert.
Die wunderschöne und gepflegte Parkanlage des PZN mit seinem denkmalgeschützten Gebäudeensemble sollte jeder Besucher der Stadt gesehen haben. Daher wurde für Montagnachmittag eine Besichtigung organisiert. Zuvor informierte der Kommandant der Werkfeuerwehr der Klinik, Michael Milker, über seine Einheit. Er hob dabei die gute Zusammenarbeit mit der städtischen Feuerwehr hervor. So ist er selbst und sind weitere Wehrleute Angehörige beider Feuerwehren. Großes Plus der Werkfeuerwehr ist die gute Ortskenntnis, aber auch die genaue Kenntnis der besonderen Situation einer sehr großen und weiträumigen psychiatrischen Klinik.
Nach diesem gelungenen Abschluss eines kurzweiligen Wochenendes in Wiesloch hieß es für Gastgeber und Gäste Abschied zu nehmen. Beide Seiten waren sich einig, dass die Beziehung zwischen den Partnerstädten in den zurückliegenden Tagen nicht nur auf dem Feuerwehrsektor weiter vertieft werden konnten. Man freue sich, so die einhellige Meinung aller, ganz besonders auf den Gegenbesuch in Amarante. Neben den bereits genannten Personen gebührt Matthias Eberle und Thomas Hörner ein besonders Dankeschön für die Vorbereitung und Organisation des Besuchs seitens der Feuerwehr.
Geschrieben von Ludwig Sauer
Geschrieben von Ludwig Sauer
Am Ostersamstag trafen sich die Angehörigen der Abteilungsfeuerwehr Wiesloch mit ihren Familien im Feuerwehrgerätehaus zur traditionellen Osterfeier. Wie schon in den vergangenen Jahren war für den Mittag ein Besuch in einer Wieslocher Einrichtung geplant. Dieses Jahr ging es zu einer Führung an den Dörrbachhof. Dort wurde der Gruppe ein Einblick in den familiär geführten Hühnerhof gegeben. Inhaberin Monika Rausch-Förster zeigte zusammen mit ihrem Mann und ihren Kindern wie die Tiere gehalten und die Eier gesammelt und sortiert werden. Highlight des Ausflugs waren die beiden Alpakas, die die Besucher hautnah erleben durften. Die Kinder durften am Ende des Aufenthaltes auf dem gesamten Hof auf Ostereiersuche gehen. Mit glücklichen Kinderaugen machte sich die Gruppe zum Abendessen auf den Rückweg ins Feuerwehrgerätehaus. Dort wartete schon ein reichhaltiges Buffett auf die Familien. Während die Kinder sich im Anschluss austoben konnten, war für die Erwachsenen bei Kaffee und Kuchen Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen. So konnte man den erlebnisreichen Tag gemütlich ausklingen lassen. Ein Dankeschön der Abteilungsführung gilt den Organisatoren rund um die Küchengemeinschaft und den Verantwortlichen des Dörrbachhofs.
Geschrieben von Patrick Bader
Die Mitglieder der Abteilungsfeuerwehr Wiesloch und ihres Fördervereins kamen vor Kurzem bei der Jahreshauptversammlung zusammen. Als amtierender Abteilungskommandant und Vorsitzender des Fördervereins begrüßte Jürgen Bodri die Angehörigen der Abteilung, die Mitglieder des Vereins und zahlreiche Ehrengäste. Darunter Bürgermeister Ludwig Sauer, Stadtbrandmeister Peter Hecker und die beiden Ehrenkommandanten Rainer Kircher und Gerolf Sauer. Von den benachbarten Feuerwehren waren die Kommandanten Orhan Bekyigit (Werkfeuerwehr HDM) und Julian Haupt (Feuerwehr Rauenberg, Abteilung Rauenberg) und Michael Milker (PZN Werkfeuerwehr) der Einladung gefolgtm, ebenso Unterkreisführer Michael San José.
Nach der Totenehrung widmete sich Jürgen Bodri den Zahlen, Daten und Fakten des vergangenen Jahres in seinem Bericht für das zurückliegende Jahr. Ihm zufolge zählten zum 31. Dezember 2018 134 Mitglieder zur Abteilungsfeuerwehr Wiesloch. 87 Frauen und Männer sind in der Einsatzabteilung engagiert, 39 Kinder und Jugendliche zählt die Jugendfeuerwehr und acht Mitglieder die Alters- und Ehrenabteilung. Hinzu kommen mehr als 60 Mitglieder im Förderverein.
Der Einsatzdienst stellte einen Großteil der Aufgaben der Wehr dar. Per Jahresfrist standen 250 Einsätze zu Buche, in etwa eine Steigerung um 17 Prozent zum Vorjahr (212 Einsätze). „Erneut stieg die Anzahl der Einsätze, was zwar durch verschiedene Unwetter zu erklären ist, allerdings im jahrelangen Trend liegt“, erklärte Bodri. „Schaut man auf die Anzahl der angetretenen Einsatzkräfte, bin ich allerdings momentan zufrieden und beruhigt, ohne dies jedoch als gegeben anzuerkennen“, führte der Abteilungskommandant weiter aus. Mit einem Anteil von 80 Prozent beschäftigten Einsätze im Gebiet der Kernstadt die Wehr. Darüber hinaus unterstützte man die Abteilungswehren der Stadtteile, die Umkreisfeuerwehren und betreute man den Abschnitt der Bundesautobahn 6, in Fahrtrichtung Sinsheim und Mannheim. Eine große Belastung stellte die hohe Anzahl an Fehleinsätzen mit fast 30 Prozent dar. Brände galt es in 16 Prozent aller Fälle zu bewältigen, technische Hilfeleistungen in 57 Prozent aller Fälle. Für die Vorbereitung auf den Einsatzdienst absolvierten die ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männer zahlreiche Stunden Aus- und Fortbildung. Ob am Standort oder auf Lehrgängen im Unterkreis Wiesloch oder der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg, mit Ausnahme der Sommerferien wurde sich ständig fit gehalten und auf die Gegebenheiten im Einsatzdienst vorbereitet. Für das Engagement der Einsatzabteilung und die Mühe der Ausbilder-Mannschaft dankte Jürgen Bodri ausdrücklich.
Neben dem zentralen Ereignis des Jahres, dem Tag der Helfer, standen für die Wehr weitere kulturelle Veranstaltungen auf dem Plan, die man unterstütze. Ob bei zahlreichen Brandsicherheitswachdiensten im Palatin Kulturzentrum oder bei Wein & Markt, der Unterstützung des Sommer- oder Martinsumzugs – auf die Feuerwehr war immer Verlass.
Man konzentrierte sich aber auch wieder darauf, das wichtige Gut der Kameradschaft zu pflegen. Hierfür standen verschiedene Feierlichkeiten, wie zum Beispiel die Osterfeier oder das Sommergrillfest auf dem Plan. Im Juli fuhr eine große Gruppe zum Sommerausflug an die Mosel. Auch dort konnte man viele schöne Stunden in der Feuerwehrfamilie verbringen. Sportlich betätigten sich einige Mitglieder über das gesamte Jahr und nahmen ganz nach dem Motto „Fit For Fire Fighting“ an verschieden sportlichen Wettkämpfen teil.
Eine wichtige Aufgabe der Feuerwehr ist und bleibt die Brandschutzerziehung junger Menschen. Mehr als ein Dutzend Termine mit rund 200 teilnehmenden Kindern führte Melanie Kutning mit weiteren Kameraden durch, wofür Jürgen Bodri seinen Dank aussprach. Weitere Projekte waren Umbaumaßnahmen im und am Feuerwehrhaus und die Bildung von Fahrzeugausschüssen, die die Beschaffung neuer Fahrzeuge vorbereiteten Der Jahresbericht schloss mit einem Bildervideo der Einsätze des vergangenen Jahres.
Jugendfeuerwehrwart Niclas Waibel ließ im Jahresbericht für die Jugendfeuerwehr die Aufgabenfülle des Nachwuchses Revue passieren. Seinen Ausführungen zufolge wurden 39 Kinder und Jugendliche auf verschiedene Art und Weise auf den Feuerwehrdienst vorbereitet. In fünf Jugendgruppen organisiert, kam das Betreuerteam fast wöchentlich mit den jeweiligen Mitgliedern zusammen. Nachdem im Vorjahr das 50-jährige Jubiläum bestritten wurde, konzentrierten sich die Maßnahmen 2018 ganz auf die Ausbildung, dabei durfte der Spaß nicht zu kurz kommen. Ob bei der Christbaumsammlung, dem eigenen Zeltlager im Landkreis Karlsruhe oder verschiedenen Wettkämpfen: Immer war bei der Jugendfeuerwehr etwas los. Niclas Waibel dankte allen Helfern der aktiven Mannschaft die das Jahr über die Jugendfeuerwehr unterstützt haben.
Kassenwart Michael Bader gab einen Einblick in den Kassenbericht des Fördervereins. Auf ihn folgte die jährliche Entlastung des Kassenwarts sowie des Vereinsvorstands. Zur Prüfung der Kasse wurden Gerhard Kirschenlohr und Frank Lauer für ein weiteres Jahr bestätigt.
Bevor verschiedene Grußworte an die Anwesenden gerichtet wurden, gab Jürgen Bodri einen Ausblick auf das bereits angelaufene Jahr 2019. Neben der Aus- und Fortbildung der Einsatzmannschaft und zahlreichen Terminen zur Pflege der Kameradschaft warten weitere Aufgaben auf die Frauen und Männer der Abteilung Wiesloch. So steht als eine der Hauptaufgabe die Vorbereitung für die Ausschreibung von drei neuen Fahrzeugen auf dem Plan. Mit der Auslieferung des neuen Gerätewagen Transport kann ein vorübergehendes Provisorium abgelöst werden. Weitere Arbeiten im Feuerwehraus sind im vollen Gange und werden nach Kräften durch die ehrenamtlichen Feuerwehrleute unterstützt. Auch dieses Jahr wartet auf die Mitglieder wieder ein Sommer-Ausflug, welcher durch den Förderverein bezuschusst wird und diesmal die Reisegruppe an den Starnberger See führt.
Bürgermeister Ludwig Sauer richtete die Grußworte für die Stadtverwaltung und den Gemeinderat an die Versammlung. Er dankte für die Mühen im vergangenen Jahr, die neben dem teilweise anstrengenden Einsatzdienst viele weitere Bereiche der Feuerwehr umfassen. Ausdrücklich dankte er den Betreuerinnen und Betreuern der Jugendfeuerwehr. Auch weiterhin sicherte er die Unterstützung der Verwaltung zu, bei der der Umsetzung bereits begonnener und bevorstehender Maßnahmen. „Maßnahmen, die wir als gut investiertes Geld sehen“, unterstrich der Bürgermeister. Stadtbrandmeister Peter Hecker richtete der größten der vier Abteilungsfeuerwehren den Dank der Gesamtwehrführung aus. Er unterstrich, wie sehr er die Arbeit schätzt und ging exemplarisch auf die hohe Anzahl Einsätzen ein, die der Unterstützung des Rettungsdienstes gelten. Er bedankte sich bei allen Mitgliedern der Einsatzabteilung für das geleistete Engagement.
Wie gewohnt richtete Ehrenkommandant Rainer Kircher am Ende der Versammlung einige Worte an die Anwesenden. So ist es ihm wichtig, den Dank der Bürgerschaft mitzuteilen. Noch sehr häufig wird ihm gerade von älteren Menschen mitgeteilt, wie sehr man die Arbeit und das Wirken der Wehr schätzt.
Ausführliche Informationen zu den Aktivitäten sind im neuen Jahresbericht für 2018 zu lesen. Dieser ist hier abrufbar.
Geschrieben von Marco Friz
Geschrieben von Marco Friz
Geschrieben von Ludwig Sauer
Kürzlich trafen sich einige Kameraden der Abteilungsfeuerwehr Wiesloch, um mit dem historischen LF 16 aus 1963 und dem LF 8 aus 1981 der Jugendfeuerwehr, welches in nächster Zeit außer Dienst gestellt wird, nach Eberbach zu reisen und dort beim „Blaulichtumzug“ zum 150 jährigen Bestehen teilzunehmen. Unter allen Teilnehmern waren die Fahrzeuge aus Wiesloch und ein Fahrzeug eines privaten Oldtimer-Begeisterten die ältesten Einsatzfahrzeuge, welche ein großes Interesse hervorriefen. Lautes Klatschen und Applaudieren waren der Lohn der weiten Anreise. Nach dem erfolgreichen Umzug gab es noch ein gemütliches Beisammensein, bei dem auch die neue Drehleiter der Feuerwehr Eberbach bestaunt werden konnte. Wir bedanken uns bei der Feuerwehr Eberbach für die tolle Gastfreundschaft und wünschen ein erfolgreiches Jubiläumsjahr!
Geschrieben von Jan Braun